MRI Newsletter Nr. 11

Durch eine Herz-Magnetresonanztomographie (Herz-MR) gelingt es, detaillierte Aufnahmen der Herzanatomie und -funktion zu machen, was sich in den letzten Jahren bei der Abklärung und Diagnose verschiedenster Herzerkrankungen etabliert hat. Besondere Vorteile bietet das Herz-MR bei der Diagnostik entzündlicher Erkrankungen des Herzmuskels. Da entzündliche Areale und Narbengewebe vermehrt Kontrastmittel aufnehmen, kann das MR diese Gebiete sichtbar machen, was hilft, Probeentnahmen zur Diagnosestellung – z.B. metabolische Erkrankungen bzw. Speicherkrankheiten – zu planen.

  • Um die Pumpfunktion des Herzens zu analysieren, ist das Herz-MR ebenfalls erste Wahl. Durch intravenös verabreichte Kontrastmittel sowie Herzmuskelstimulierende Medikamente können Störungen der Durchblutung zuverlässig gezeigt werden. Zudem ist es nach einem Herzinfarkt möglich, das Erholungspotenzial vernarbter Areale abzuschätzen. Therapien wie Ballondilatationen oder Stenting der Herzkranzgefässe oder auch Operationen können optimal geplant werden.

    Der vorliegende Newsletter gibt Ihnen einen Überblick über die aktuellen Möglichkeiten der Herzdiagnostik mittels MR und informiert Sie über die erwähnten Analysen. Selbstverständlich klären wir Fragen jederzeit gerne mit Ihnen persönlich.


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