MRI Newsletter Nr. 17

MR-Tomographie trotz orthopädischen Implantaten und Osteosynthesematerial

MR-tomographische Untersuchungen werden durch die neuen MARS (metallic artifact reduction sequence)-Sequenzen je nach Legierung der Implantate deutlich von Artefakten befreit.


  • Orthopädische Implantate und Osteosynthesematerial stellten lange eine Kontraindikation für eine MR-tomographische Untersuchung dar. Hauptgrund dafür waren die ausgeprägten Suszeptibilitätsartefakte durch die metallischen Implantate, welche zu nahezu unbrauchbarer Bildqualität führten.
    Diese Vorbehalte in der postoperativen Weichteildiagnostik sind nun weitgehend obsolet. Seit Einführung der neuen MR-Sequenzen mit Unterdrückung der Metallartefakte hat sich in diesem Bereich in den letzten Jahren eine kleine Revolution ereignet. Orthopädische Implantate stellen heute in den allermeisten Fällen keine Kontraindikation für eine MR-Tomographie mehr dar.
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