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Die Osteoporose-Diagnose erfolgt unter anderem durch eine Messung der Knochendichte. Frühzeitig durchgeführt, kann dieses Verfahren eine erfolgreiche Behandlung des Knochenschwunds entscheidend beeinflussen.
Neben der Erkennung und Verhütung von Risikofaktoren ist eine frühe Diagnose entscheidend für eine erfolgreiche Osteoporose-Therapie. Neben der Computertomographie (der so genannten QCT-Methode) bietet das Verfahren der Knochendichte-Messung die beste Möglichkeit, Osteoporose bereits in einem frühen Krankheitsstadium zu erkennen oder das Risiko einer Erkrankung bereits im Vorfeld zu prognostizieren. Neben den Vorteilen der hohen Präzision des Messverfahrens und einer genauen Ergebnisermittlung setzt die Knochendichtemessung den Organismus einer vergleichsweise geringen Strahlenbelastung aus. Die Knochendichtemessung - auch DEXA- Methode (dual energy x-ray absorptiometry) genannt - liefert folgende Informationen:

Die Knochendichtemessung ermittelt den Mineralstoffgehalt der Knochen per DEXA-Verfahren (dual energy x-ray absorptiometry), einer speziellen Art der Röntgenuntersuchung. Die energiereiche Röntgenstrahlung durchdringt den Knochen und wird dabei abgeschwächt. Je dichter der Knochen, d.h. umso größer die Knochenmasse, desto stärker erscheint im Ergebnis die Abschwächung der Strahlung. Diese Strahlenschwankung kann gemessen und mit Hilfe von Computern ausgewertet werden. Sie liefert direkt Informationen zur Knochendichte.
Standardisiert wird die Knochendichte im Bereich der Wirbelsäule und der Hüftgelenke gemessen.

Das Gerät sieht wie eine grosse Untersuchungsliege aus. Das Gerät ist offen und von allen Seiten her einsehbar. Ein schmaler Scanner läuft in einem Abstand von ca. 20 cm über ihren Körper. Die Untersuchung selbst dauert zwischen 10-15 Minuten. Dabei sollten Sie ganz ruhig liegen bleiben und normal atmen. Eine besondere Vorbereitung ist nicht nötig.

Wir führen nur die technische Untersuchung durch. Die Besprechung der Untersuchungsresultate und allfällige Therapien erfolgt durch den zuweisenden Arzt.
Die Osteodensitometrie wird nur in bestimmten Fällen von der Krankenkasse bezahlt und muss allenfalls durch die Patientin oder den Patienten selbst bezahlt werden. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse nach der entsprechenden Vergütungspolitik.