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Die Mammosonographie ist eine Ultraschalluntersuchung der Brust. Sie stellt ein die Mammographie ergänzendes Verfahren dar. Ultraschall beruht auf den physikalischen Besonderheiten der Ausbreitung von Schallwellen. Sie ist nichtinvasiv, schmerzlos und strahlenexpositionsfrei. Für die Mammosonographie wird ein hochfrequenter Linearschallkopf (>7 MHz) benützt um eine möglichst hohe Auflösung des Gewebes zu erhalten. Mit Hilfe eines Ankoppelungsgels wird der Schallkopf systematisch über die Brüste bewegt. Da es ein untersucherabhängiges Verfahren ist, sollte ein erfahrener Brustsonographeur die Untersuchung durchführen. Die Untersuchung dauert ca. 10 - 15 Minuten.

Der Ultraschall der Brust stellt in erster Linie eine Zusatzuntersuchung zur Mammographie bei dichtem Drüsengewebe dar, da nur die Mammographie bisher in kontrollierten klinischen Studien eine Reduktion der Brustkrebssterblichkeit zeigen konnte. Ein zusätzlicher Ultraschall kann aber die Krebsdetektionsrate erhöhen und zur Unterscheidung Zyste - solider Befund bei palpablen Läsionen beitragen. Als alleinige Untersuchung ist er bei Frauen < 30 Jahre bei Mastodynie ( = Brustschmerzen) indiziert. Des Weiteren kann er im Rahmen ultraschallgesteuerter Interventionen (Punktionen) eingesetzt werden.
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