MRI Newsletter Nr. 20

MR-Neurographie – neue Einblicke in unser Nervensystem

Die relativ neue bildgebende Methode der Magnetresonanz(MR)-Neurographie vermag nicht nur die Anatomie peripherer Nerven selbst darzustellen, sondern ist auch aufgrund ihres hohen Kontrastes und ihrer hohen räumlichen Auflösung in der Lage, einerseits strukturelle Nervenveränderungen wie z.B. entzündliche, neoplastische, neurodegenerative oder traumatische Veränderungen nachzuweisen und andererseits auch Kompressionssyndrome darzustellen.

  • Ergänzung zur neurophysiologischen Diagnostik

    Aufgrund des technischen Fortschritts und darauf basierendenr multidisziplinärer Forschungsarbeiten wird die MR-Neurographie zur Abklärung von Pathologien des peripheren Nervensystems (PNS) zunehmend verbreitet angewendet. Sie ergänzt die neurophysiologische Diagnostik, welche Elektromyographien (EMG), motorische und sensible Elektroneurographien (ENG), Messungen evozierter Potenziale (EP) und quantitative sensorische Testungen (QST) beinhaltet.


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